
Aktuelles
Pressemitteilungen, Termine und Veranstaltungen
Leipziger Bundestagsabgeordnete fordern parteiübergreifend
Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek ein.
Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse fordern die Bundestagsabgeordneten aus Leipzig Jens Lehmann (CDU), Holger Mann (SPD), Sören Pellmann (Die Linke) und Paula Piechotta (B90/Die Grünen) den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Dr. Wolfram Weimer in einem offenen Brief auf, den 5. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zu realisieren.
Zentrale Auszüge aus dem offenen Brief an BKM:
„Der finanzielle und organisatorische Druck auf die Nationalbibliothek wäre durch die Absage des Erweiterungsbaus immens. Schon unter Beibehaltung des bisherigen Zeitplans des 5. Erweiterungsbaus wäre die Möglichkeit der Aufnahme und Einlagerung von Beständen in der DNB bis zur bisher geplanten Fertigstellung im Jahr 2031 erschöpft. Unter diesen Umständen braucht es zeitnah eine realistische Lösung für die Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Sammlung von Werken und Sicherung des Bestands der DNB. (…)
Sowohl rechtlich, in ihrem Selbstverständnis, als auch in ihrer öffentlichen Wahrnehmung stellt die Deutsche Nationalbibliothek einen essenziellen Anker zum Erhalt physischen schriftlichen Deutschen Kulturguts dar. Diese Funktion ist einzigartig für die DNB in der kulturpolitischen Landschaft unseres Landes und sollte in dieser Form erhalten werden.
Wir bekennen uns daher zu beiden Standorten der Deutschen Nationalbibliothek als auch zu ihrem Status als Präsenzbibliotheken und appellieren an Sie, die Realisierung des Erweiterungsbaus wieder aufzunehmen“, heißt es in dem Offenen Brief, der der namentlich an Kulturstaatsminister Weimer gerichtet ist.”

Hintergrund:
Der geplante 5. Erweiterungsbau in Leipzig mit zu erwartenden Gesamtkosten von
100 Millionen Euro sollte physische Neuzugänge sowie ältere Bestände aufnehmen, die derzeit nicht unter ausreichenden klimatischen Bedingungen gelagert werden können.
Das Bauvorhaben sollte im Zeitraum von 2027 bis 2032 realisiert werden. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, hatte in einer Mitteilung an die DNB vom 12. März die Realisierung des geplanten Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig abgesagt.
Bürgersprechstunde
Du hast ein Anliegen, eine Idee oder ein konkretes Problem, das Leipzig oder die Bundespolitik betrifft? Dann lade ich dich herzlich ein, darüber persönlich mit mir ins Gespräch zu kommen.
In meiner Bürgersprechstunde nehme ich mir Zeit für deine Fragen, Anregungen und Anliegen – ganz gleich, ob es um große politische Themen oder konkrete Herausforderungen aus dem Alltag geht. Mir ist wichtig zuzuhören und im direkten Austausch zu bleiben, denn Politik lebt vom Dialog.
Termin:
30. März, 16 bis 17:30 Uhr
Ort:
In meinem neuen Büro in der Rosa-Luxemburg-Straße 19/21
👉 Um genügend Zeit für jedes Gespräch einplanen zu können, bitte ich um eine vorherige Anmeldung.
Ich freue mich auf den persönlichen Austausch.
nachhaltig bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Denn Wohnen ist weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Es ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und steht für Sicherheit, Stabilität und Lebensqualität. In Leipzig wie auch bundesweit steigen die Mieten jedoch seit Jahren kontinuierlich an — besonders stark noch einmal seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Deshalb setzen wir uns als SPD-Bundestagsfraktion mit Nachdruck dafür ein, diese Entwicklung zu stoppen und wirksam gegenzusteuern.
Gerade auf Bundesebene bringt Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig hierzu eine umfassende Reform des Mietrechts auf den Weg. Doch was genau wird die anstehende Mietrechtsreform verbessern — und wie wird Leipzig konkret davon profitieren?
Darüber diskutiere ich am 19. Januar mit Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig und Anke Matejka, Vorsitzende des Mietervereins Leipzig e.V.

📅 19. Januar 2026
🕟 ab 16:30 Uhr
📍 Friedrich-Ebert-Stiftung Leipzig, Burgstraße 25, 04109 Leipzig
Die Veranstaltung findet hybrid statt und wird via Zoom gestreamt. Anbei der Link dazu:
https://bundestag-de.zoom-x.de/j/64816284534?pwd=VG0Zan05bYergM4fwPGXHdcmXebOTN.1
Ich bitte um vorherige Anmeldung unter holger.mann.wk.@bundestag.de
Ein Jahr intensiver Arbeit und wichtiger Entscheidungen liegt hinter uns. Deswegen heißt es nun:
Durchatmen und Kräfte sammeln, um 2026 mit doppeltem Elan zu starten. Vom 22.12.2025 bis einschließlich 04.01.2026 bleibt mein Leipziger Bürger:innenbüro geschlossen. Ab dem 05.01.2026 sind wir wie gewohnt wieder für euch da.
In der Zwischenzeit wünschen wir euch eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit. Nutzt die Feiertage, um neue Energie zu tanken, Zeit mit euren Liebsten zu verbringen und Kraft für das kommende Jahr zu sammeln. 2026 wird ein spannendes Jahr mit vielen neuen Herausforderungen und Chancen, bei denen wir wieder gemeinsam anpacken.
Euer Holger plus Team

Wir sind umgezogen!
Nach der Schließung des „Jedermanns“ an der Georg-Schumann-Straße haben wir unser Bürger:innenbüro verlegt. Ab sofort findet ihr uns in den neuen Räumlichkeiten in der
Rosa-Luxemburg-Straße 19/21. Auch am neuen Standort sind wir wie gewohnt für alle Anliegen, Gespräche und Ideen erreichbar – persönlich, telefonisch oder per Mail.
Unsere neuen Kontaktdaten:
E-Mail: holger.mann.wk@bundestag.de
Telefon: 0341-9616348
Wir freuen uns darauf, euch im neuen Büro begrüßen zu dürfen und die gute Zusammenarbeit fortzuführen.
Euer Holger plus Team
Durchbruch für Millionen Betroffene: Haushaltsausschuss beschließt „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“
Mit einer historischen Entscheidung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages gestern einen entscheidenden Meilenstein für Millionen von Bürgerinnen und Bürgern mit postinfektiösen Erkrankungen gesetzt. Das langfristige Engagement zielt darauf ab, die Forschung zu Long COVID und ME/CFS massiv auszuweiten.
Dazu Holger Mann, Sprecher der Landesgruppe Sachsen und stellvertretender Sprecher für Forschung, Technologie und Raumfahrt der SPD-Bundestagsfraktion:
„Mit diesem Beschluss setzt die Koalition ein starkes sozial- und gesundheitspolitisches Zeichen und kommt ihrer Verantwortung gegenüber Millionen von Betroffenen nach. Postinfektiöse Erkrankungen, insbesondere ME/CFS und Long COVID, stellen eine immense Belastung für die Erkrankten und ihre Familien dar. Da wir noch keine kurativen Therapien anbieten können, haben wir eine halbe Milliarde Euro für eine Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen mobilisiert und werden notwendige Forschung über die nächsten zehn Jahre ausbauen.
Diese Mittel ermöglichen endlich eine langfristige Strategie zur Verbesserung der Versorgung. Nur durch das bessere Verständnis der Ursachen und biologischen Prozesse kann die Forschung nun ausgeweitet und langfristig verankert werden – ein entscheidender Fortschritt für die Betroffenen. Auch aus Sachsen haben mich viele Zuschriften Betroffener erreicht, die uns Abgeordneten die Dringlichkeit täglich vor Augen führen. Wir müssen das Verständnis der biologischen Prozesse verbessern, um gezielt neue Verfahren und Medikamente zu entwickeln.
Gestern hat die Koalition zudem die Verstetigung des Netzwerks Uni-Medizin (NUM) beschlossen. So stärken wir die medizinische Forschung an 36 deutschen Universitätskliniken und institutionalisieren NUM an den Universitätskliniken in Dresden, Leipzig, Halle und Jena. Damit soll zugleich der Aufbau einer nationalen Biobank vorbereitet werden, die an diesen vier Standorten bereits lokal vorhanden sind. Ich freue mich, dass die Uniklinika und medizinischen Fakultäten so ihre Spitzenposition in Forschung wie Translation weiter ausbauen können.“
Hintergrund: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 13. November 2025 die Finanzierung der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen beschlossen. Dieses auf zehn Jahre angelegte Programm läuft von 2026 bis 2036 und wird mit insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet. Ziel dieser langfristigen Forschungsstrategie ist es, Ursachen und Mechanismen postinfektiöser Krankheiten wie Long COVID und ME/CFS zu entschlüsseln und dringend benötigte neue Diagnose- und Therapieoptionen zu entwickeln.
Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM), das ursprünglich im April 2020 als Teil des Krisenmanagements zur Koordinierung der klinischen COVID-19-Forschung der gesamten Universitätsmedizin gegründet wurde, wird nun in die institutionelle Förderung überführt. Die ursprüngliche Idee des NUM war es, die Zusammenarbeit klinisch Forschender zu fördern, insbesondere dort, wo abgestimmtes Vorgehen und gemeinsames Handeln Vorteile wie Synergien oder Schnelligkeit bieten. https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/ueber-uns/das-netzwerk-universitaetsmedizin-num
FOLGE MIR
Holger Mann
3 Tagen vor
Danke für euren Besuch und euer Interesse! 🙌 Die Klasse 11 des Hannah-Arendt-Gymnasiums aus Makranstädt war heute im Bundestag 🏛 – nach der Debatte im Plenarsaal ging’s in die Fragerunde zu Themen wie Wehrpflicht, Handyverbot an Schulen 📱 und Regulierung von Social Media.
...#Bundestag #Schulbesuch #Jugendbeteiligung #HannahArendtGymnasium #Berlin
Holger Mann
3 Tagen vor
Forschung braucht Freiheit.
Die Wissenschaftsfreiheitsgesetz-Novelle gibt sie. Denn mit ihr schaffen wir den Rechtsrahmen, der gemeinnützigen, industrienahen Forschungsinstituten denselben Gestaltungsspielraum gibt, den andere längst haben. Weniger Kontrolle aus Misstrauen. Mehr ...Verantwortung aus Vertrauen.
Gemeinnützige, industrienahe Forschungsinstitute arbeiten oft unter härteren Bedingungen als die großen Organisationen — projektfinanziert, risikobehaftet, ohne institutionellen Rückenwind. 150 Institute vertreten in fast jedem Bundesland leisten hier täglich harte Arbeit- für und mit der Industrie.
Diese Arbeit wollen wir mehr würdigen. Das tun wir mit dieser wichtigen und richtigen Novelle.
@spdbt @spdde @spdsachsen @spdleipzig
#forschung #bundestag #wissenschaftsfreiheitsgesetz #rede #spd
Holger Mann
5 Tagen vor
Die Scham muss die Seite wechseln!
Was mit KI heute möglich ist, ist kein „Spaß“ und keine Spielerei: Deepfakes, Identitätsdiebstahl und sexualisierte Fake-Inhalte greifen gezielt die Würde von Frauen an – ohne Zustimmung, ohne Schutz.
Ich habe lange überlegt, ob ich mich ...dazu äußern soll. Aber wenn man sieht, wie viele menschenverachtende Kommentare es noch immer gibt, ist klar: Schweigen ist keine Option. Als Mann, Vater und Abgeordneter sage ich deutlich: Das ist Missbrauch – und es muss Konsequenzen haben.
Gut, dass es erste gesetzliche Schritte gibt, um solche Inhalte besser zu regulieren und Betroffene zu schützen. Gleichzeitig braucht es mehr Verantwortung von Plattformen und einen respektvollen Umgang im Netz.
Denn wer Menschen digital angreift, greift sie auch real an!
#DigitaleGewalt #Deepfake #KI #Fernandez