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In Gedenken an die Opfer und ihre Angehörigen vom 04. Mai
Die Amok-Fahrt und ihre Folgen am 4. Mai gestern in Leipzig erschüttern. Sie bewegt die Menschen in unserer Stadt und hinterlässt viele Fragen und Verunsicherung. Wir alle brauchen Zeit, um das Geschehene zu verarbeiten und einzuordnen – auch, weil vorschnelle Reaktionen dem oft nicht gerecht werden.
Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Auch ich habe Freunde, die die Tat direkt miterleben mussten und nun mit den Bildern und Eindrücken umgehen müssen. Mein Dank gilt daher allen Einsatzkräften, die schnell und professionell gehandelt haben – von der Erstversorgung über die medizinische Hilfe bis hin zur Betreuung der Betroffenen und der Ermittlungsarbeit. Berührend war auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort waren, unmittelbar geholfen haben, noch bevor alle Einsatzkräfte eingetroffen sind.
Im Gedenken an die Opfer wehen die Flaggen am Neuen Rathaus auf Halbmast. Dort liegt ab 12:30 Uhr ein Kondolenzbuch aus. Außerdem findet um 17 Uhr eine ökumenische Gedenkandacht in der Nikolaikirche statt, die von Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft mitgestaltet wird und für alle Menschen offen ist.

Zur Aufklärung des Geschehens hat die Polizeidirektion Leipzig ein Hinweistelefon eingerichtet, zudem stellt das Landeskriminalamt Sachsen ein Online-Hinweisportal zur Verfügung. Hinweise können telefonisch unter 0341 966-46666 oder online über sn.hinweisportal.de abgegeben werden. Betroffene des Vorfalls können Unterstützung bei der Sächsischen Opferbeauftragten oder dem Kriseninterventionsteam in Leipzig, welches seinen Stützpunkt jetzt ins Paulinum verlegt hat, erhalten.
Um Geduld möchte ich abschließend bitten, damit Staatsanwaltschaft, Kommune und Sicherheitsbehörden das Ereignis sorgfältig aufarbeiten und die notwendigen Schlüsse daraus ziehen können. Ich bin allen Qualitätsmedien dankbar, die nach journalistischen Grundsätzen berichtet haben, statt Vermutungen und Gerüchte zu verbreiten.
Geben wir uns jetzt die Zeit, mit Besonnenheit und Empathie das Geschehene zu verarbeiten.
Bund fördert Döllnitz-Halle in Oschatz mit über einer Million Euro
Der Bund fördert aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten in ganz Deutschland mit insgesamt 333 Millionen Euro. Neben Sportplätzen und Freibädern werden im Rahmen dieses Programms auch Sporthallen gefördert. Davon profitiert Oschatz mit der heute beschlossenen Förderung für die Döllnitz-Halle.
Holger Mann, MdB und Sprecher der SPD-Landesgruppe Sachsen:
„Ich freue mich, dass Oschatz mit der Sanierung der Döllnitz-Halle vom Programm ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ profitiert. Ein Betrag von 1.061.300 Euro steht nun für die Sanierung dieser wichtigen Sportstätte zur Verfügung.
Die Döllnitz-Halle ist ein zentraler Ort für den Vereinssport und den Breitensport in der Region. Diese Investition kommt nicht nur dem Leistungssport zugute, sondern stärkt auch die Nachwuchsarbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Solche Sportstätten sind das Herzstück des lokalen Gemeinschaftslebens – und es ist gut, dass der Bund mit der Sportmilliarde dazu beiträgt, sie fit für die Zukunft zu machen.“
Bund fördert Leipziger Traditionssportstätte mit rund 950.000 Euro
Die Bundestagsabgeordneten Jens Lehmann (CDU) und Holger Mann (SPD) zur Förderung des Alfred-Kunze-Sportparks über das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“:
Der Bund fördert aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten in ganz Deutschland mit insgesamt 333 Millionen Euro. Neben Sporthallen und Freibädern werden im Rahmen dieses Programms auch Sportplätze gefördert.
Davon profitiert Leipzig mit der heute beschlossenen Förderung für das Kunstrasenspielfeld am Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch, für das sich die Bundestagsabgeordneten Holger Mann und Jens Lehmann gemeinsam im Bundestag eingesetzt haben.
„Ich freue mich, dass Leipzig mit der Sanierung des Kunstrasenspielfelds am Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch vom Programm ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ profitiert. Ein Betrag von 949.156,17 Euro steht nun für die Sanierung und damit insbesondere für die Nachwuchsarbeit des Traditionsvereins und Regionalligisten BSG Chemie Leipzig zur Verfügung.
Holger Mann, MdB und Sprecher der SPD-Landesgruppe Sachsen
Der Verein steht für Tradition, Zusammenhalt und eine leidenschaftliche Fankultur. Die Anlage ist ein bedeutender Trainingsort für die Nachwuchsmannschaften sowie die Frauenmannschaft, die seit ihrer Gründung im Jahr 2022 große sportliche Erfolge erzielt hat.“

Jens Lehmann, MdB und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Ehrenamt:
„Seit 2019 konnte bereits mit Förderungen in Millionenhöhe die Instandsetzung der technischen Infrastruktur und der Ersatzneubau des Funktionsgebäudes im Alfred-Kunze-Sportpark ermöglicht werden. Nun wird ein weiterer Kunstrasenplatz auf dem Areal in Leutzsch erneuert.
Der moderne und ganzjährig bespielbare Platz verbessert die Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb bei einem der traditionsreichsten Leipziger Vereine, insbesondere im Nachwuchsbereich. Solche Investitionen sind wichtig für den Breitensport, die Nachwuchsarbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Aufgrund der vielfachen Überzeichnung des Förderprogramms konnten nicht alle Leipziger Anträge gefördert werden. Ich hoffe daher, dass wir bei den nächsten Tranchen des Programms weitere Zusagen erhalten und noch mehr Sportstätten in Leipzig berücksichtigt werden.“
Pressekontakt:
Sabina Schwarzenberg
holger.mann.wk@bundestag.de
Telefon: 0151 26078280
Leipziger Erde für Bundestag gesucht: Jetzt mitmachen und nach Berlin reisen
Seit dem Jahr 2000 wächst und gedeiht im nördlichen Innenhof des Reichstagsgebäudes das Kunstwerk „DER BEVÖLKERUNG” von Hans Haacke. Dort darf Erde aus ganz Deutschland wild wachsen, sich vermischen und ein eigenes Biotop bilden. Mittendrin leuchten in weißen Leuchtbuchstaben die Worte „DER BEVÖLKERUNG”. Eine Webcam auf www.derbevoelkerung.de zeigt live, was dort sprießt und blüht.
Ich möchte mit Deiner Hilfe 50 Liter Erde nach Berlin bringen. Du kannst entweder einzeln oder gemeinsam mit Deiner Sparte oder Deinem Partner oder Deiner Partnerin zwei Liter Erde beisteuern. Verpacke Deine Erde in einen Beutel und bring Dein Stück Leipzig in den Bundestag.
Als Dankeschön für Dein Engagement erleben wir gemeinsam das Plenum im Deutschen Bundestag, führen ein Info-Gespräch mit mir als Abgeordneten und bestaunen natürlich das Kunstwerk „DER BEVÖLKERUNG”, zu dem Du selbst beigetragen hast.
Anmeldung per Mail an holger.mann.wk@bundestag.de.
Die Vergabe der 24 Plätze erfolgt nach zeitlicher Reihenfolge. Deine Teilnahme wird durch eine entsprechende Rückmeldung per E-Mail von uns bestätigt. In der Bestätigungsmail teilen wir Dir alle Informationen zum Ablauf mit.
Datum: Freitag, 08. Mai 2026
Plätze: 24 (max. 2 Personen pro Garten)
Eigenbeitrag: 15 € für die Bahnreise (Verwaltungsvorgabe)

Leipziger Bundestagsabgeordnete fordern parteiübergreifend
Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek ein.
Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse fordern die Bundestagsabgeordneten aus Leipzig Jens Lehmann (CDU), Holger Mann (SPD), Sören Pellmann (Die Linke) und Paula Piechotta (B90/Die Grünen) den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Dr. Wolfram Weimer in einem offenen Brief auf, den 5. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zu realisieren.
Zentrale Auszüge aus dem offenen Brief an BKM:
„Der finanzielle und organisatorische Druck auf die Nationalbibliothek wäre durch die Absage des Erweiterungsbaus immens. Schon unter Beibehaltung des bisherigen Zeitplans des 5. Erweiterungsbaus wäre die Möglichkeit der Aufnahme und Einlagerung von Beständen in der DNB bis zur bisher geplanten Fertigstellung im Jahr 2031 erschöpft. Unter diesen Umständen braucht es zeitnah eine realistische Lösung für die Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Sammlung von Werken und Sicherung des Bestands der DNB. (…)
Sowohl rechtlich, in ihrem Selbstverständnis, als auch in ihrer öffentlichen Wahrnehmung stellt die Deutsche Nationalbibliothek einen essenziellen Anker zum Erhalt physischen schriftlichen Deutschen Kulturguts dar. Diese Funktion ist einzigartig für die DNB in der kulturpolitischen Landschaft unseres Landes und sollte in dieser Form erhalten werden.
Wir bekennen uns daher zu beiden Standorten der Deutschen Nationalbibliothek als auch zu ihrem Status als Präsenzbibliotheken und appellieren an Sie, die Realisierung des Erweiterungsbaus wieder aufzunehmen“, heißt es in dem Offenen Brief, der der namentlich an Kulturstaatsminister Weimer gerichtet ist.”

Hintergrund:
Der geplante 5. Erweiterungsbau in Leipzig mit zu erwartenden Gesamtkosten von
100 Millionen Euro sollte physische Neuzugänge sowie ältere Bestände aufnehmen, die derzeit nicht unter ausreichenden klimatischen Bedingungen gelagert werden können.
Das Bauvorhaben sollte im Zeitraum von 2027 bis 2032 realisiert werden. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, hatte in einer Mitteilung an die DNB vom 12. März die Realisierung des geplanten Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig abgesagt.
Bürgersprechstunde
Du hast ein Anliegen, eine Idee oder ein konkretes Problem, das Leipzig oder die Bundespolitik betrifft? Dann lade ich dich herzlich ein, darüber persönlich mit mir ins Gespräch zu kommen.
In meiner Bürgersprechstunde nehme ich mir Zeit für deine Fragen, Anregungen und Anliegen – ganz gleich, ob es um große politische Themen oder konkrete Herausforderungen aus dem Alltag geht. Mir ist wichtig zuzuhören und im direkten Austausch zu bleiben, denn Politik lebt vom Dialog.
Termin:
30. März, 16 bis 17:30 Uhr
Ort:
In meinem neuen Büro in der Rosa-Luxemburg-Straße 19/21
👉 Um genügend Zeit für jedes Gespräch einplanen zu können, bitte ich um eine vorherige Anmeldung.
Ich freue mich auf den persönlichen Austausch.
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