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Pressemitteilung

Bund priorisiert drei Forschungsvorhaben mit sächsischer Beteiligung!

Holger Mann (SPD): „Wissenschaftliche Exzellenz Sachsen bestätigt, drei Projekte mit sächsischer Beteiligung ausgezeichnet.“  

Heute hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt seine Shortlist der priorisierten Forschungsinfrastrukturen für die FIS-Roadmap der EU vorgestellt. Diese Investitionsprojekte haben gute Chancen langfristig mit erheblichen – mindestens dreistelligen – Millionenbeträgen gefördert zu werden. Aus Sachsen haben es mit dem Dresden Advanced Light Infrastructure (DALI), der Vorphase für das Einstein-Teleskop und dem Zentrum für Gen- und Zelltherapie in Regeneration und Transplantation (CREATION) gleich drei Projekte auf die Vorhabenplanung geschafft.

Dazu Holger Mann, Sprecher der SPD-Landesgruppe Sachsen und stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Forschung, Technologie und Raumfahrt: „Dass gleich drei Projekte mit sächsischer Beteiligung gute Chancen auf eine Förderung durch EU und Bund haben, ist eine neuerliche Bestätigung der wissenschaftlichen Exzellenz Sachsens. Die Forschenden in Dresden, Leipzig und der Lausitz haben sich die Auswahl durch den Wissenschaftsrat und unsere politische Unterstützung verdient.

Wir haben dem Einstein-Teleskop schon im Koalitionsvertrag den Rücken gestärkt. Die Priorisierung der Deutschen Bewerbung ist dafür ein wichtiger Schritt.  Dieser milliardenschwere Forschungsbau wäre wegweisend, wissenschaftlich für Astronomie, Physik und Informatik, aber mit tausenden gut bezahlten Arbeitsplätzen auch für die Region. Nun, 35 Jahre nach der Deutschen Einheit, wäre es an der Zeit ein großes EU-Forschungsvorhaben in den neuen Bundesländern zu realisieren.“

Hintergrund:

Am 08.07.2025 hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt die Priorisierung von Projekten im Rahmen der FIS-Roadmap bekannt gegeben. Neun Vorhaben haben das Verfahren erfolgreich durchlaufen und es auf die Shortlist geschafft. Diese Platzierung bedeutet zwar keine Finanzierungszusage, ist aber aus forschungspolitischer Sicht ein wichtiges Signal für die vorrangige Weiterverfolgung und unterstreicht den potenziell großen Beitrag dieser Projekte zur Leistungsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems.

Die Dresden Advanced Light Infrastructure (DALI) ist eine beschleunigergestützte Anlage, die Terahertz-(THz-)Lichtquellen bereitstellt, um Zustände und Funktionen von Materie zu untersuchen.

Ziel des Zentrums für Gen- und Zelltherapie in Regeneration und Transplantation (CREATION) ist es, breit verfügbare „Off-the-Shelf“-Therapien anzubieten und die Herstellungsprozesse durch modernste, KI-gestützte Automatisierung deutlich zu optimieren.

Das Einstein-Teleskop (ET) ist ein in früher Planungsphase befindliches internationales Großprojekt, dass die Signale von Verschmelzungen kompakter Objekte wie Schwarzer Löcher und Neutronensterne über kosmische Zeiträume hinweg mithilfe der Gravitationswellendetektion beobachtbar machen möchte.