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Holger Mann, MdB: „Erfolg für starke Umweltforschung in Leipzig“
Die Bundesregierung unterstützt bis 2027 das Projekt „MOOReturn“ unter Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig mit 4,3 Mio. Euro. Heute erhält das DBFZ am Rande der Grünen Woche in Berlin den Förderbescheid über 850.000 Euro für die Leitung des Projektes.
Dazu erklärt Holger Mann, stellvertretender forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Klimaschutz und Energie:
„Moorschutz ist Klimaschutz. Intakte Moore binden große Mengen Kohlenstoff. Der Schutz und die Wiedervernässung von Mooren sind entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel.
„MoorReturn“ wird direkt 3.400 Tonnen CO2, (Vgl. dies sind ca. 31 Mio. PKW-Kilometer.) jährlich einsparen. Wenn es im Forschungsprojekt gelingt die Moornutzung in Kreislaufwirtschaft zu etablieren, ist viel mehr drin. Hier nachhaltige Bewirtschaftungsmodelle zu entwickeln, hat weltweit Bedeutung. Ich freue mich, dass das Leipziger Biomasseforschungszentrum in meinem Wahlkreis diese wegweisende Forschung nun führend voranbringen kann.“
Hintergrund:
Das Modell- und Demonstrationsvorhaben soll ab Januar 2025 die großflächige Wiedervernässung von Mooren mit dem Anbau und der Nutzung von Rohstoffen aus Paludikultur verbinden. Ziel ist eine nachhaltige stoffliche, wie energetische Nutzung. Wissenschaftliche Partner des DBFZ in Leipzig, sind die Universitäten Bonn, Greifswald und Rostock.
Die Förderung kommt aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und soll v.a. in Mecklenburg-Vorpommern in Praxis erprobt werden. Dort sollen ab sofort auf einer Fläche von 200 Hektar die großflächige Wiedervernässung von Moorflächen mit Anbau, stofflicher wie energetischer Verwertung und Vermarktung von Paludikultur-Rohstoffen umgesetzt und erforscht werden. So wird parallel der Transfer in chemische Prozesse, wie der stofflichen Verwertungen als Papier- oder Verpackungsmaterial, Faserplatten, Baustoffe oder Erzeugung chemischer Grundstoffe erprobt und im Projekt „toMOORow – Allianz der Pioniere“ einbezogen.
Gute Nachricht für Leipzig: Bund fördert die „Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL)“

Für das Projekt „Was geht mich Nationalsozialismus noch an? Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“ stellt das Förderprogramm „JUGEND erinnert vor Ort“ 163 544,42 Euro zur Verfügung.
Holger Mann, SPD-Bundestagsabgeordneter, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass eine Leipziger Gedenkstätte für ein solch bedeutendes Projekt ausgewählt wurde. Gedenkstätten tragen mit ihrer Arbeit einen entscheidenden Beitrag zur Erinnerungskultur bei. Die GfZL spielt hier eine zentrale Rolle, da sie die erste Einrichtung ist, die sich explizit dem Schicksal der Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus widmete.“
Mit dem Pilot-Projekt „Was geht mich Nationalsozialismus noch an? Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“ erhalten Jugendliche die Chance, sich intensiv mit dem Nationalsozialismus in ihrem direkten Umfeld auseinanderzusetzen und so einen persönlichen Bezug zu entwickeln. In den kommenden zwei Jahren erarbeiten Auszubildende der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und Leipziger Stadtverwaltung gemeinsam mit der Gedenkstätte Workshops. Dabei setzten sie sich mit der NS-Zwangsarbeit im eigenen Betrieb auseinander und beschäftigen sich mit Fragen von Rassismus und Diskriminierung in der Gegenwart. Laut der Memo-Studie 2023 ist das Interesse an diesem Thema hoch, jedoch bestehen Wissenslücken. Hier knüpfen solche außerschulischen Bildungsangebote von Gedenkstätten an, die durch kreative Formate Wissen vermitteln und junge Menschen für die Thematik sensibilisiere
Honorarprofessur des außenpolitischen Sprechers der AFD zeigt gefährliche Nähe zu Putin!
Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Matthias Moosdorf, hat bereits im September eine Gastprofessur an der kremlnahen Gnessin-Musikhochschule angenommen. Dazu der Lichtensteiner SPD-Bundestagsabgeordnete Carlos Kasper:
“Wieder einmal zeigt sich, dass die AfD enge Kontakte in den Kreml pflegt und keinerlei Probleme bei der Unterstützung der russischen Autokratie sieht. Bereits Moosdorfs Vorgänger als außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, hegte zu enge Beziehungen mit kremlnahen Organisationen. Dass Herr Moosdorf nun bezahlte Beziehungen nach Moskau pflegt, zeigt die Nähe der AfD zu Putins Regime und erklärt die Legitimation des Angriffskrieges auf die Ukraine.
Die Gnessin-Musikhochschule stand 2022 wegen Kriegspropaganda in der Kritik. Wer nun behauptet, bei der Hochschule könne man keinerlei politische Ausrichtung erkennen, verschließt vor der Wahrheit die Augen und unterstützt die autoritäre Macht Putins. Die AfD geht immer offener auf Kuschelkurs mit dem Autokraten Putin. Dass sich der außenpolitische Sprecher der AfD nun von kremlnahen, russischen Institutionen bezahlen lässt, zeigt, dass die AfD an glaubwürdiger Politik nicht interessiert ist.”
Holger Mann, Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen der SPD im Bundestag ordnet den Honorarauftrag von MdB Moosdorf an einer russischen Hochschule ein
„MdB Moosdorf lässt sich vom russischen Staatsbetrieb als Honorarprofessor bezahlen. Also von dem Staat, der wegen eines Angriffskrieges auf die Ukraine, von Deutschland und der EU sanktioniert wird. Er ist damit ein würdiger Nachfolger Peter Bystrons, gegen den mehrere Ermittlungen wegen Bestechlichkeit aus russischen Quellen laufen.
Die außenpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion scheinen keinerlei Unrechtsgefühl zu besitzen. Sich als Mitglied des Bundestages gleichzeitig von einem fremden Staat bezahlen zu lassen, kann man nur als Vorteilsnahme oder Bestechung bezeichnen!“
Entschiedenes Vorgehen für soziales Mietrecht ist überfällig für Leipziger Bevölkerung
Das Internetportal ImmoScout24 berichtet, dass Leipzig im dritten Quartal 2024 die bundesweit höchsten Steigerungen bei den Mieten verzeichnete.
84 % der Leipziger und Leipzigerinnen leben zur Miete in einer Wohnung oder Haus. Die geplante Einführung der Wohngemeinnützigkeit, die wir vor zwei Wochen erstmals im Bundestag beraten haben, wird neben dem sozialen Wohnungsbau eine weitere Säule für die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum schaffen.
Darüber hinaus ist die Stärkung des sozialen Mietrechts in der Koalition vereinbart und für die Leipziger Bevölkerung mehr als überfällig. In dem von der FDP ausgerufenen Herbst der Entscheidungen empfehle ich daher Justizminister Marco Buschmann ein entschiedenes Vorgehen im Sinne der Mieterinnen und Mieter.
Offener Brief Asylpolitik

Liebe Genossinnen und Genossen,
Ihr habt der Parteiführung, den sozialdemokratischen Mitgliedern des Bundestages und der Bundesregierung einen Offenen Brief geschrieben, in dem Ihr dazu auffordert, für Würde einzutreten, Menschenrechte zu wahren, das Asylrecht zu verteidigen und sozialdemokratische Werte zu leben.
Mittlerweile haben über 12.000 Genoss:innen den Offenen Brief unterzeichnet. Als Mitglieder des Bundestages sind auch wir Adressat:innen dieses Briefes und möchten Euch auf diesem Weg darauf antworten.
Das Wichtigste zuerst: Wir sind Euch sehr dankbar dafür, dass Ihr diesen Brief geschrieben habt. Wir teilen Eure Trauer, Eure Wut und Eure Zweifel angesichts des aktuellen Diskurses. Um es klar zu sagen: Auch wir halten den Kurs, der gerade in der SPD in der Migrations- und Asylpolitik eingeschlagen wird, für falsch.
Uns ist bewusst, dass es sich bei vielen politischen Forderungen nach Verschärfungen bei Asyl und Migration um Reaktionen auf Solingen handelt. Es ist verständlich, dass nach so einem grausamen Anschlag viele Menschen in Deutschland Unsicherheit verspüren und sich politische Maßnahmen wünschen, die mehr Sicherheit schaffen.
Diese Verunsicherung müssen wir ernstnehmen. Das verpflichtet uns zugleich dazu, politische Maßnahmen vorzuschlagen, die wirklich zu mehr Sicherheit beitragen und nicht Aktionismus sind. Mehr Sicherheit können wir nur schaffen, wenn wir die Hintergründe von Anschlägen wie in Solingen ehrlich benennen und die tatsächlichen Ursachen für solche Taten bekämpfen.
Deshalb ist es richtig, das Waffenrecht zu verschärfen, Terror-Finanzierung zu unterbinden und Hass-Botschaften online und offline zu stoppen. Es ist aber auch wichtig, mit Augenmaß vorzugehen und verantwortungsvoll zwischen Sicherheit und Freiheitsrechten abzuwägen. Nicht jede Rechtsverschärfung ist zweckdienlich, nicht jede neue Kompetenz für Sicherheitsbehörden ist notwendig und verhältnismäßig. Für uns ist ganz klar: Wir brauchen mehr Islamismus-Prävention, mehr Rechtsextremismusprävention und mehr Demokratiearbeit.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus und islamistische Radikalisierung kann nur in einer politisch aufgeklärten Gesellschaft gelingen. Dazu gehört für uns auch, die soziale Sicherheit in unserer Gesellschaft zu stärken
Alle, die die aktuellen sicherheitspolitischen Fragen auf Migrationspolitik herunterbrechen, machen es sich viel zu einfach. Sicherheitspolitische Fragen dürfen nicht unzulässig mit Migrationspolitik vermischt werden. Auch hier stimmen wir Euch zu. Diese Argumentation suggeriert Zusammenhänge, die es nachweisbar nicht gibt: Migration ist nicht die Ursache von Anschlägen. Wer nach terroristischen Anschlägen reflexartig mehr Grenzkontrollen, mehr Abschiebungen und mehr repressive Maßnahmen in der Migrationspolitik fordert, unterstellt einen ursächlichen Zusammenhang. So wird eine Spirale in Gang gesetzt. Beim nächsten Vorfall kann es dann nur den Schluss geben, dass es noch schärfere Maßnahmen bräuchte, die kaum oder gar nicht zu mehr Sicherheit führen. Rechte nutzen dabei jeden weiteren Vorfall als Anlass, um diese Spirale weiterzudrehen und ihre eigene Agenda voranzubringen.
Wenn wir uns darauf einlassen, erreichen wir eine immer weitere Verschiebung des öffentlichen Diskurses. Dabei sollten wir das Gegenteil tun: Haltung zeigen, uns der Agenda der Rechten konsequent entgegenstellen und diese konstruierte Argumentationskette durchbrechen.
Für uns bedeutet das konkret auf das „Sicherheitspaket“ bezogen, dass wir insbesondere den vorgeschlagenen Ausschluss von Sozialleistungen, anlasslose Kontrollen, den Abgleich biometrischer Daten, Grenzkontrollen und Zurückweisungen sowie die Ausweitung von Inhaftierungen kritisieren. Wir haben uns bereits in den vergangenen Tagen und Wochen innerhalb der Bundestagsfraktion dafür eingesetzt, gerade bei diesen Punkten geplante Maßnahmen zu verhindern und werden das weiterhin tun.
In den kommenden Wochen wird es im Rahmen der Haushaltsverhandlungen auch darum gehen, wesentliche migrations- und teilhabepolitische Projekte zu retten und zu stärken. Gerade jetzt dürfen wir nicht an den Mitteln für Integrationskurse, psychosoziale Beratung oder am Haushalt der Integrationsbeauftragten kürzen. Stattdessen müssen wir die Haushaltsansätze gerade dort erhalten und ausbauen.
Statt asylpolitischer Abwehrkämpfe wollen wir uns wieder Projekten widmen, die das Leben von Menschen leichter machen und den Geist der Solidarität atmen: ob bei der Erleichterung des Familiennachzugs, bei der Staatsbürgerschaft, bei Aufenthaltsrechten für Opfer häuslicher Gewalt oder schnelleren Möglichkeiten für Geflüchtete und andere Migrant:innen, ihren Lebensunterhalt hier selbst zu erarbeiten.
Grundsätzlich muss klar sein: Es ist falsch, auf Anschläge wie in Solingen mit Debatten über Asyl und Migration zu reagieren. Wir wissen, dass wir davon auch Kolleg:innen und Genoss:innen überzeugen müssen.
Wir sind Euch deshalb sehr dankbar dafür, dass Ihr uns mit Eurem Brief in unseren Überzeugungen bestärkt, Rückendeckung gebt und dem reflexhaften Ruf nach einer härteren Gangart in der Migrationspolitik widersprecht. Wir bitten Euch, diesen Widerspruch aufrechtzuerhalten. Zusammen mit Euch wollen wir weiter das Asylrecht verteidigen, für die Würde aller Menschen eintreten und für eine Sozialdemokratie kämpfen, die das ebenfalls tut.
Mit solidarischen Grüßen
Euer Holger
Leni Breymaier, MdB
Karamba Diaby, MdB
Jan Dieren, MdB
Felix Döring, MdB
Hakan Demir, MdB
Axel Echeverria, MdB
Fabian Funke, MdB
Manuel Gava, MdB
Carlos Kasper, MdB
Anna Kassautzki, MdB
Helmut Kleebank, MdB
Tim Klüssendorf, MdB
Annika Klose, MdB
Holger Mann, MdB
Zanda Martens, MdB
Takis Mehmet Ali, MdB
Dirk-Ulrich Mende, MdB
Robin Mesarosch, MdB
Katrin Michel, MdB
Rasha Nasr, MdB
Ye-One Rhie, MdB
Jessica Rosenthal, MdB
Jessica Rosenthal, MdB
Tina Rudolph, MdB
Mathias Stein, MdB
Nadja Sthamer, MdB
Ruppert Stüwe, MdB
Derya Türk-Nachbaur, MdB
Erik von Malottki, MdB
Emily Vontz, MdB
Maja Wallstein, MdB
Carolin Wagner, MdB
Carolin Wagner, MdB
Carmen Wegge, MdB
Gülistan Yüksel, MdB
Umbau des Unteren Bahnhofes Delitzsch: Bund fördert Fahrradstellplätze mit 225 000 Euro

Weiterer Geldsegen für die Loberstadt: Im Zuge der Sanierung des Unteren Bahnhofs in Delitzsch werden auch neue Fahrradstellplätze errichtet. Jetzt ist klar: Der Bund fördert die Neuerrichtung der Fahrradstellplätze mit einer Summe von 225.000 Euro.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Mann, stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss informiert: „Im Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages haben wir gestern Fördermittel aus dem Programm „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ beschlossen.
Ich freue mich, dass die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH nun mit 225.000 Euro gefördert wird. Schon bis Ende 2025 können damit 200 Stellplätze am unteren Bahnhof geschaffen werden. Zum Projekt sollen auch zwei Plätze für Lastenräder und Anhänger, eine E-Ladestation, Schließfächer, sowie eine Reparaturstation und Leihstation gehören.
Dies wird die Mobilität in, von und nach Delitzsch weiter verbessern. In der klugen Kombination von Verkehrsträgern liegen Chancen für Mobilität, soziale Inklusion, Klimaschutz und Lebensqualität.“
„Der Untere Bahnhof bildet das geografische Zentrum unserer Stadt und ist für viele Besucherinnen und Besucher das erste, das sie von Delitzsch sehen. Ich freue mich, dass die Wohnungsgesellschaft dieses Gebäude jetzt saniert und zu einem wirklichen Aushängeschild unserer Stadt entwickelt. Zu einem attraktiven Bahnhof gehören auch ausreichend Fahrradstellplätze für Pendlerinnen und Pendler. Mit Angeboten wie einer Fahrrad-Reparatur-Station, der Möglichkeit, E-Bikes hier zu laden sowie dem Verleih von Fahrrädern wird unsere Stadt auch insgesamt attraktiver. Wir sind dem Bund deshalb sehr dankbar für diese Förderung.“, erklärt Kreis- und Stadtrat Jens Müller (parteilos) für die Delitzscher SPD-Fraktion.
Der Untere Bahnhof wird künftig Heimat der Volkshochschule Nordsachsen. Die Bildungseinrichtung wird das Obergeschoss des Bahnhofes nutzen. Im Erdgeschoss sollen unter anderem ein S-Point und ein Café einen Platz finden. Sowohl das Bahnhofsgebäude als auch das gesamte Gelände um den Bahnhof sollen so deutlich aufgewertet werden.
Das weitere Verfahren wird zwischen Antragssteller und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) abgestimmt.
FOLGE MIR
Holger Mann
vor 2 Tagen
Diese Woche war ich zu Gast beim Leipzig Science Club in der HTWK.🚀
Wichtige Themen waren an diesem Abend die Bedeutung von Wäldern für die
Lebenszufriedenheit und Wirtschaft, sowie die Innovation im Holzbau an denen die
HTWK zurzeit intensiv forscht. 💡
Ein ...spannender Austausch zur Verbindung von Forschung und Nachhaltigkeit.
Fotos: Saskia Pramor / HTWK Leipzig
@leipzigsciencenetwork @thamphotography
#forschung #leipzig #htwkleipzig #nachhaltigkeit #scienceclub
Holger Mann
vor 4 Tagen
Heute hat der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Wolfram Weimer mitteilen lassen, dass die bereits verschobene Verleihung des Deutschen Buchhandelspreises auf der Leipziger Messe nun kurzfristig abgesagt wird. Ein Sprecher erklärte: „Die Diskussion um die Streichungen [von Nominierten] ...drohe den Sinn der Veranstaltung zunehmend zu überlagern".
Ich finde, das Problem ist nicht, dass es zu einer Debatte rund um den Ausschluss von drei Buchhandlungen vom Buchhandelspreis gekommen ist. Der Fehler liegt ursächlich beim BKM selbst, da man mit dem ungeeigneten Haber-Verfahren über eine Abfrage beim Verfassungsschutz drei nominierte Buchhandlungen ausschloss.
Die Freiheit von Kultur und Meinung ist in der Verfassung tief verankert. Weder passt eine pauschale Überprüfung der Nominierten dazu, noch ist das angewandte Haber-Verfahren geeignet, eine Verfassungswidrigkeit oder extremistisches Agieren von Buchläden festzustellen. Mehr noch, es untergräbt Meinungsfreiheit und demokratische Debattenkultur, wenn staatliche Sicherheitsbewertungen entscheiden, welche Stimmen im kulturellen Raum sichtbar werden.
Es ist bitter festzustellen, dass mangels notwendiger Sensibilität nun der Preis, sowie die Branche als Ganzes in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich hoffe daher, dass das BKM von pauschalen Überprüfungen und dem nicht verhältnismäßigen Haber-Verfahren abrückt.
@lvz.de @saechsische.de @mdr_sn @leipzigerzeitung
Holger Mann
vor 6 Tagen
Demoaufruf zum 8. März: Die Zeit zu kämpfen ist jetzt!
🗓️8. März 2026
⏰14:30 Uhr ->Treffpunkt Mendebrunnen. Halte Ausschau nach den Fahnen der SPD FRAUEN.
📍Augustusplatz (Ende: Connewitzer Kreuz)
Das Bündnis „8. März ist immer“ ruft heute, am ...Internationalen Feministischen Kampftag, auf gemeinsam auf die Straße zu gehen. Weltweit wird an diesem Tag auf feministische Kämpfe und Forderungen aufmerksam gemacht. Auch hier in Leipzig wollen wir ein klares Zeichen setzen: Feminismus bleibt unverzichtbar.
Zeig Haltung. Geh mit uns auf die Straße!!
Holger Mann
vor 6 Tagen
Gleichstellung ist unsere Stärke
Am 8. März jährt sich der Internationale Frauentag. Er erinnert uns daran: Gleichstellung
ist nicht selbstverständlich, sie muss erkämpft und verteidigt werden. Das ist eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe und ich stelle euch heute acht ...Leipziger Initiativen vor,
die sich dafür einsetzen.
Ob in Kultur, Gesundheit, Bildung, Sport oder Karriere: sie tragen einen erheblichen
Anteil zur Stärkung der Gleichstellung bei. In unsrer Stadt und darüber hinaus.
Welchem Verein oder Initiative seid ihr zum Frauentag besonders dankbar?
Schreibt es in die Kommentare!
@spdleipzig
#frauentag #gleichberechtigung #spd #weltfrauentag #zivilgesellschaft
Holger Mann
vor 1 Wochen
Fortschritt braucht Freiheit. Und den Mut zur Priorisierung. 🚀
Das EFI-Gutachten 2026 zeigt klar: Nach Jahren des Zögerns setzen wir mit der Hightech
Agenda auf die entscheidenden Hebel – von KI bis Quantentechnologie. Die Experten
bestätigen: Der Kurs stimmt.
...Deutschland glänzt bei grünen Technologien: Platz zwei weltweit bei Patenten für
klimaneutrale Mobilität – direkt hinter China. Das beweist: Deutsche Ingenieurskunst
und Klimaschutz sind kein Widerspruch, sondern unsere größte Chance im globalen
Wettbewerb.
Diesen Vorsprung halten wir aber nur mit Technologieoffenheit statt ideologischer
Scheuklappen. Und mit mehr Freiheit für Forschung und Wirtschaft. Das Gutachten
fordert den Abbau bürokratischer Fesseln und genau das setzen wir mit dem
Innovationsfreiheitsgesetz um.
Jetzt geht es um den nächsten Schritt: den Transfer von exzellenter Forschung in
wirtschaftliche Anwendung.💡🇩🇪
Holger Mann
vor 1 Wochen
Besuchen Sie mich in Berlin!
Vom 23. bis 24. April 2025 könne Sie an einer politischen Bildungsfahrt in Berlin teilnehmen.
Angebot:
- zweitägige Berlinfahrt
- Besuch des Bundestages
- Gespräch mit Holger Mann, MdB
- informatives Programm mit interessanten Stationen ...des politischen, historischen und kulturellen Berlins
- wir übernehmen die An- und Abreise, die Übernachtung inkl. Halbpension
Voraussetzungen:
- mindestens 16 Jahre alt
- Einverständnis der Eltern für Minderjährige
- Wohnort Leipzig oder Nordsachsen
Kosten:
- eine Mahlzeit pro Tag
- ggf. Einzelzimmerzuschlag
- Trinkgeld
Die Fahrt startet am Donnerstag, dem 23. April, vom Leipziger Hauptbahnhof. Der genaue Ablauf mit den einzelnen Programmpunkten wird nach erfolgreicher Anmeldung bis spätestens 2 Wochen vor Fahrtbeginn per Mail zugesandt.
Holger Mann
vor 1 Wochen
Gute Nachrichten aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: Zwei
echte Leipziger Wahrzeichen werden mit Mitteln aus dem Denkmalschutz-
Sonderprogramm des Bundes gestärkt. 🏛️
Der Kohlrabizirkus erhält 481.445 Euro für die Sanierung von Türen, Toren und Fenstern ...–
damit dieses architektonische Highlight auch künftig Raum für Kultur und Begegnung
bietet.
Auch das Bruno-Plache-Stadion profitiert: 173.840 Euro fließen in die denkmalgerechte
Sanierung der weitgehend original erhaltenen Holztribüne von 1932.
Die Förderung dieser einzigartigen
Kulturstätten ist ein Gewinn an Lebensqualität für
unsere Stadt, ich freue mich, dass wir sie auf Bundesebene durchgesetzt haben.
@spdleipzig @spd_fraktion_leipzig @dirk.panter @geisenblaetter
Fotocredits:
Bild 2 - LEVG (Bertram Bölkow)
Bild 3 – LOK Leipzig
#bundeskultur #leipzig #denkmalschutz #kultur #sport
Holger Mann
vor 1 Wochen
Die massiven Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran dauern weiter an.
Mit zunehmender Eskalation der Gewalt steht nun eine gesamte Region vor einem
Flächenbrand. Als Sozialdemokraten blicken wir mit Sorge auf diese gefährliche
Entwicklung.
Die Hoffnung auf ...einen militärisch erzwungenen Regime-Wechsel erinnert fatal an die
Fehler des Irak-Krieges. Wir wissen aus der Geschichte: Militärische Eskalation führt
selten zu stabilen Verhältnissen oder gar Demokratien, sondern droht ein Land in den
Bürgerkrieg und eine ganze Region ins Chaos zu stürzen.
Priorität muss jetzt auf der Diplomatie liegen. Es braucht eine Feuerpause, um das
Leben von Zivilisten zu schützen, auch Staatsbürger zu evakuieren.
Wir müssen Vermittler wie den Oman unterstützen, um ein neues diplomatisches
Momentum zu schaffen. Nur durch Regeln und Normen, nicht durch Gewalt, lässt sich
langfristiger Frieden und eine echte Perspektive für die Menschen im Iran sichern.
@spdbt
#iran #außenpolitik #spdbt #spd #bundestag
Holger Mann
vor 1 Wochen
Kleiner Werbeblock für das vermutlich schönste Kino Berlins, da seit heute auch preisgekrönt ist. Im sanierten Saal wie auch Foyer und Schau-Fenster auf die Karl-Marx-Allee kann man wieder die Magie des Kinos erleben. Viel Freude mit dieser Perle der DDR-Moderne und die jetzt mit zeitgemäßer ...Technik ausgestattet ist und wie neu strahlt.
Gelungene große Eröffnung die durch die sehr persönliche Rede von Maria Schrader zur aktuellen Debatte um die Berlinale noch mal einen zweiten kulturpolitischen Impuls bekam.
#kino #architektur #berlinale #ddr #berlin