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Holger Mann, MdB: „Erfolg für starke Umweltforschung in Leipzig“
Die Bundesregierung unterstützt bis 2027 das Projekt „MOOReturn“ unter Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig mit 4,3 Mio. Euro. Heute erhält das DBFZ am Rande der Grünen Woche in Berlin den Förderbescheid über 850.000 Euro für die Leitung des Projektes.
Dazu erklärt Holger Mann, stellvertretender forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Klimaschutz und Energie:
„Moorschutz ist Klimaschutz. Intakte Moore binden große Mengen Kohlenstoff. Der Schutz und die Wiedervernässung von Mooren sind entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel.
„MoorReturn“ wird direkt 3.400 Tonnen CO2, (Vgl. dies sind ca. 31 Mio. PKW-Kilometer.) jährlich einsparen. Wenn es im Forschungsprojekt gelingt die Moornutzung in Kreislaufwirtschaft zu etablieren, ist viel mehr drin. Hier nachhaltige Bewirtschaftungsmodelle zu entwickeln, hat weltweit Bedeutung. Ich freue mich, dass das Leipziger Biomasseforschungszentrum in meinem Wahlkreis diese wegweisende Forschung nun führend voranbringen kann.“
Hintergrund:
Das Modell- und Demonstrationsvorhaben soll ab Januar 2025 die großflächige Wiedervernässung von Mooren mit dem Anbau und der Nutzung von Rohstoffen aus Paludikultur verbinden. Ziel ist eine nachhaltige stoffliche, wie energetische Nutzung. Wissenschaftliche Partner des DBFZ in Leipzig, sind die Universitäten Bonn, Greifswald und Rostock.
Die Förderung kommt aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und soll v.a. in Mecklenburg-Vorpommern in Praxis erprobt werden. Dort sollen ab sofort auf einer Fläche von 200 Hektar die großflächige Wiedervernässung von Moorflächen mit Anbau, stofflicher wie energetischer Verwertung und Vermarktung von Paludikultur-Rohstoffen umgesetzt und erforscht werden. So wird parallel der Transfer in chemische Prozesse, wie der stofflichen Verwertungen als Papier- oder Verpackungsmaterial, Faserplatten, Baustoffe oder Erzeugung chemischer Grundstoffe erprobt und im Projekt „toMOORow – Allianz der Pioniere“ einbezogen.
Gute Nachricht für Leipzig: Bund fördert die „Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL)“

Für das Projekt „Was geht mich Nationalsozialismus noch an? Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“ stellt das Förderprogramm „JUGEND erinnert vor Ort“ 163 544,42 Euro zur Verfügung.
Holger Mann, SPD-Bundestagsabgeordneter, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass eine Leipziger Gedenkstätte für ein solch bedeutendes Projekt ausgewählt wurde. Gedenkstätten tragen mit ihrer Arbeit einen entscheidenden Beitrag zur Erinnerungskultur bei. Die GfZL spielt hier eine zentrale Rolle, da sie die erste Einrichtung ist, die sich explizit dem Schicksal der Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus widmete.“
Mit dem Pilot-Projekt „Was geht mich Nationalsozialismus noch an? Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“ erhalten Jugendliche die Chance, sich intensiv mit dem Nationalsozialismus in ihrem direkten Umfeld auseinanderzusetzen und so einen persönlichen Bezug zu entwickeln. In den kommenden zwei Jahren erarbeiten Auszubildende der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und Leipziger Stadtverwaltung gemeinsam mit der Gedenkstätte Workshops. Dabei setzten sie sich mit der NS-Zwangsarbeit im eigenen Betrieb auseinander und beschäftigen sich mit Fragen von Rassismus und Diskriminierung in der Gegenwart. Laut der Memo-Studie 2023 ist das Interesse an diesem Thema hoch, jedoch bestehen Wissenslücken. Hier knüpfen solche außerschulischen Bildungsangebote von Gedenkstätten an, die durch kreative Formate Wissen vermitteln und junge Menschen für die Thematik sensibilisiere
Honorarprofessur des außenpolitischen Sprechers der AFD zeigt gefährliche Nähe zu Putin!
Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Matthias Moosdorf, hat bereits im September eine Gastprofessur an der kremlnahen Gnessin-Musikhochschule angenommen. Dazu der Lichtensteiner SPD-Bundestagsabgeordnete Carlos Kasper:
“Wieder einmal zeigt sich, dass die AfD enge Kontakte in den Kreml pflegt und keinerlei Probleme bei der Unterstützung der russischen Autokratie sieht. Bereits Moosdorfs Vorgänger als außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, hegte zu enge Beziehungen mit kremlnahen Organisationen. Dass Herr Moosdorf nun bezahlte Beziehungen nach Moskau pflegt, zeigt die Nähe der AfD zu Putins Regime und erklärt die Legitimation des Angriffskrieges auf die Ukraine.
Die Gnessin-Musikhochschule stand 2022 wegen Kriegspropaganda in der Kritik. Wer nun behauptet, bei der Hochschule könne man keinerlei politische Ausrichtung erkennen, verschließt vor der Wahrheit die Augen und unterstützt die autoritäre Macht Putins. Die AfD geht immer offener auf Kuschelkurs mit dem Autokraten Putin. Dass sich der außenpolitische Sprecher der AfD nun von kremlnahen, russischen Institutionen bezahlen lässt, zeigt, dass die AfD an glaubwürdiger Politik nicht interessiert ist.”
Holger Mann, Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen der SPD im Bundestag ordnet den Honorarauftrag von MdB Moosdorf an einer russischen Hochschule ein
„MdB Moosdorf lässt sich vom russischen Staatsbetrieb als Honorarprofessor bezahlen. Also von dem Staat, der wegen eines Angriffskrieges auf die Ukraine, von Deutschland und der EU sanktioniert wird. Er ist damit ein würdiger Nachfolger Peter Bystrons, gegen den mehrere Ermittlungen wegen Bestechlichkeit aus russischen Quellen laufen.
Die außenpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion scheinen keinerlei Unrechtsgefühl zu besitzen. Sich als Mitglied des Bundestages gleichzeitig von einem fremden Staat bezahlen zu lassen, kann man nur als Vorteilsnahme oder Bestechung bezeichnen!“
Entschiedenes Vorgehen für soziales Mietrecht ist überfällig für Leipziger Bevölkerung
Das Internetportal ImmoScout24 berichtet, dass Leipzig im dritten Quartal 2024 die bundesweit höchsten Steigerungen bei den Mieten verzeichnete.
84 % der Leipziger und Leipzigerinnen leben zur Miete in einer Wohnung oder Haus. Die geplante Einführung der Wohngemeinnützigkeit, die wir vor zwei Wochen erstmals im Bundestag beraten haben, wird neben dem sozialen Wohnungsbau eine weitere Säule für die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum schaffen.
Darüber hinaus ist die Stärkung des sozialen Mietrechts in der Koalition vereinbart und für die Leipziger Bevölkerung mehr als überfällig. In dem von der FDP ausgerufenen Herbst der Entscheidungen empfehle ich daher Justizminister Marco Buschmann ein entschiedenes Vorgehen im Sinne der Mieterinnen und Mieter.
Offener Brief Asylpolitik

Liebe Genossinnen und Genossen,
Ihr habt der Parteiführung, den sozialdemokratischen Mitgliedern des Bundestages und der Bundesregierung einen Offenen Brief geschrieben, in dem Ihr dazu auffordert, für Würde einzutreten, Menschenrechte zu wahren, das Asylrecht zu verteidigen und sozialdemokratische Werte zu leben.
Mittlerweile haben über 12.000 Genoss:innen den Offenen Brief unterzeichnet. Als Mitglieder des Bundestages sind auch wir Adressat:innen dieses Briefes und möchten Euch auf diesem Weg darauf antworten.
Das Wichtigste zuerst: Wir sind Euch sehr dankbar dafür, dass Ihr diesen Brief geschrieben habt. Wir teilen Eure Trauer, Eure Wut und Eure Zweifel angesichts des aktuellen Diskurses. Um es klar zu sagen: Auch wir halten den Kurs, der gerade in der SPD in der Migrations- und Asylpolitik eingeschlagen wird, für falsch.
Uns ist bewusst, dass es sich bei vielen politischen Forderungen nach Verschärfungen bei Asyl und Migration um Reaktionen auf Solingen handelt. Es ist verständlich, dass nach so einem grausamen Anschlag viele Menschen in Deutschland Unsicherheit verspüren und sich politische Maßnahmen wünschen, die mehr Sicherheit schaffen.
Diese Verunsicherung müssen wir ernstnehmen. Das verpflichtet uns zugleich dazu, politische Maßnahmen vorzuschlagen, die wirklich zu mehr Sicherheit beitragen und nicht Aktionismus sind. Mehr Sicherheit können wir nur schaffen, wenn wir die Hintergründe von Anschlägen wie in Solingen ehrlich benennen und die tatsächlichen Ursachen für solche Taten bekämpfen.
Deshalb ist es richtig, das Waffenrecht zu verschärfen, Terror-Finanzierung zu unterbinden und Hass-Botschaften online und offline zu stoppen. Es ist aber auch wichtig, mit Augenmaß vorzugehen und verantwortungsvoll zwischen Sicherheit und Freiheitsrechten abzuwägen. Nicht jede Rechtsverschärfung ist zweckdienlich, nicht jede neue Kompetenz für Sicherheitsbehörden ist notwendig und verhältnismäßig. Für uns ist ganz klar: Wir brauchen mehr Islamismus-Prävention, mehr Rechtsextremismusprävention und mehr Demokratiearbeit.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus und islamistische Radikalisierung kann nur in einer politisch aufgeklärten Gesellschaft gelingen. Dazu gehört für uns auch, die soziale Sicherheit in unserer Gesellschaft zu stärken
Alle, die die aktuellen sicherheitspolitischen Fragen auf Migrationspolitik herunterbrechen, machen es sich viel zu einfach. Sicherheitspolitische Fragen dürfen nicht unzulässig mit Migrationspolitik vermischt werden. Auch hier stimmen wir Euch zu. Diese Argumentation suggeriert Zusammenhänge, die es nachweisbar nicht gibt: Migration ist nicht die Ursache von Anschlägen. Wer nach terroristischen Anschlägen reflexartig mehr Grenzkontrollen, mehr Abschiebungen und mehr repressive Maßnahmen in der Migrationspolitik fordert, unterstellt einen ursächlichen Zusammenhang. So wird eine Spirale in Gang gesetzt. Beim nächsten Vorfall kann es dann nur den Schluss geben, dass es noch schärfere Maßnahmen bräuchte, die kaum oder gar nicht zu mehr Sicherheit führen. Rechte nutzen dabei jeden weiteren Vorfall als Anlass, um diese Spirale weiterzudrehen und ihre eigene Agenda voranzubringen.
Wenn wir uns darauf einlassen, erreichen wir eine immer weitere Verschiebung des öffentlichen Diskurses. Dabei sollten wir das Gegenteil tun: Haltung zeigen, uns der Agenda der Rechten konsequent entgegenstellen und diese konstruierte Argumentationskette durchbrechen.
Für uns bedeutet das konkret auf das „Sicherheitspaket“ bezogen, dass wir insbesondere den vorgeschlagenen Ausschluss von Sozialleistungen, anlasslose Kontrollen, den Abgleich biometrischer Daten, Grenzkontrollen und Zurückweisungen sowie die Ausweitung von Inhaftierungen kritisieren. Wir haben uns bereits in den vergangenen Tagen und Wochen innerhalb der Bundestagsfraktion dafür eingesetzt, gerade bei diesen Punkten geplante Maßnahmen zu verhindern und werden das weiterhin tun.
In den kommenden Wochen wird es im Rahmen der Haushaltsverhandlungen auch darum gehen, wesentliche migrations- und teilhabepolitische Projekte zu retten und zu stärken. Gerade jetzt dürfen wir nicht an den Mitteln für Integrationskurse, psychosoziale Beratung oder am Haushalt der Integrationsbeauftragten kürzen. Stattdessen müssen wir die Haushaltsansätze gerade dort erhalten und ausbauen.
Statt asylpolitischer Abwehrkämpfe wollen wir uns wieder Projekten widmen, die das Leben von Menschen leichter machen und den Geist der Solidarität atmen: ob bei der Erleichterung des Familiennachzugs, bei der Staatsbürgerschaft, bei Aufenthaltsrechten für Opfer häuslicher Gewalt oder schnelleren Möglichkeiten für Geflüchtete und andere Migrant:innen, ihren Lebensunterhalt hier selbst zu erarbeiten.
Grundsätzlich muss klar sein: Es ist falsch, auf Anschläge wie in Solingen mit Debatten über Asyl und Migration zu reagieren. Wir wissen, dass wir davon auch Kolleg:innen und Genoss:innen überzeugen müssen.
Wir sind Euch deshalb sehr dankbar dafür, dass Ihr uns mit Eurem Brief in unseren Überzeugungen bestärkt, Rückendeckung gebt und dem reflexhaften Ruf nach einer härteren Gangart in der Migrationspolitik widersprecht. Wir bitten Euch, diesen Widerspruch aufrechtzuerhalten. Zusammen mit Euch wollen wir weiter das Asylrecht verteidigen, für die Würde aller Menschen eintreten und für eine Sozialdemokratie kämpfen, die das ebenfalls tut.
Mit solidarischen Grüßen
Euer Holger
Leni Breymaier, MdB
Karamba Diaby, MdB
Jan Dieren, MdB
Felix Döring, MdB
Hakan Demir, MdB
Axel Echeverria, MdB
Fabian Funke, MdB
Manuel Gava, MdB
Carlos Kasper, MdB
Anna Kassautzki, MdB
Helmut Kleebank, MdB
Tim Klüssendorf, MdB
Annika Klose, MdB
Holger Mann, MdB
Zanda Martens, MdB
Takis Mehmet Ali, MdB
Dirk-Ulrich Mende, MdB
Robin Mesarosch, MdB
Katrin Michel, MdB
Rasha Nasr, MdB
Ye-One Rhie, MdB
Jessica Rosenthal, MdB
Jessica Rosenthal, MdB
Tina Rudolph, MdB
Mathias Stein, MdB
Nadja Sthamer, MdB
Ruppert Stüwe, MdB
Derya Türk-Nachbaur, MdB
Erik von Malottki, MdB
Emily Vontz, MdB
Maja Wallstein, MdB
Carolin Wagner, MdB
Carolin Wagner, MdB
Carmen Wegge, MdB
Gülistan Yüksel, MdB
Umbau des Unteren Bahnhofes Delitzsch: Bund fördert Fahrradstellplätze mit 225 000 Euro

Weiterer Geldsegen für die Loberstadt: Im Zuge der Sanierung des Unteren Bahnhofs in Delitzsch werden auch neue Fahrradstellplätze errichtet. Jetzt ist klar: Der Bund fördert die Neuerrichtung der Fahrradstellplätze mit einer Summe von 225.000 Euro.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Mann, stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss informiert: „Im Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages haben wir gestern Fördermittel aus dem Programm „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ beschlossen.
Ich freue mich, dass die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH nun mit 225.000 Euro gefördert wird. Schon bis Ende 2025 können damit 200 Stellplätze am unteren Bahnhof geschaffen werden. Zum Projekt sollen auch zwei Plätze für Lastenräder und Anhänger, eine E-Ladestation, Schließfächer, sowie eine Reparaturstation und Leihstation gehören.
Dies wird die Mobilität in, von und nach Delitzsch weiter verbessern. In der klugen Kombination von Verkehrsträgern liegen Chancen für Mobilität, soziale Inklusion, Klimaschutz und Lebensqualität.“
„Der Untere Bahnhof bildet das geografische Zentrum unserer Stadt und ist für viele Besucherinnen und Besucher das erste, das sie von Delitzsch sehen. Ich freue mich, dass die Wohnungsgesellschaft dieses Gebäude jetzt saniert und zu einem wirklichen Aushängeschild unserer Stadt entwickelt. Zu einem attraktiven Bahnhof gehören auch ausreichend Fahrradstellplätze für Pendlerinnen und Pendler. Mit Angeboten wie einer Fahrrad-Reparatur-Station, der Möglichkeit, E-Bikes hier zu laden sowie dem Verleih von Fahrrädern wird unsere Stadt auch insgesamt attraktiver. Wir sind dem Bund deshalb sehr dankbar für diese Förderung.“, erklärt Kreis- und Stadtrat Jens Müller (parteilos) für die Delitzscher SPD-Fraktion.
Der Untere Bahnhof wird künftig Heimat der Volkshochschule Nordsachsen. Die Bildungseinrichtung wird das Obergeschoss des Bahnhofes nutzen. Im Erdgeschoss sollen unter anderem ein S-Point und ein Café einen Platz finden. Sowohl das Bahnhofsgebäude als auch das gesamte Gelände um den Bahnhof sollen so deutlich aufgewertet werden.
Das weitere Verfahren wird zwischen Antragssteller und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) abgestimmt.
FOLGE MIR
Holger Mann
vor 9 Stunden
Teilzeit sei ein Lifestyle-Trend? Das sagt nur, wer keine Kinder betreut, keine Angehörigen pflegt und die Lebensrealität vieler Beschäftigter ausblendet.
Für viele Menschen ist Teilzeit die einzige Möglichkeit, Arbeit, Familie, Pflege oder Weiterbildung zu vereinbaren. Wer den ...Teilzeitanspruch infrage stellt, unterstellt Beschäftigten Faulheit – und verkennt die Realität: 75 % der Teilzeitbeschäftigten sind Frauen, meist wegen Kindererziehung oder Pflege.
Arbeitnehmerrechte einzuschränken löst weder strukturelle Probleme noch den Fachkräftemangel. Im Gegenteil: Druck treibt Menschen aus dem Arbeitsmarkt. Wir als SPD sagen klar: Mehr Arbeit entsteht durch bessere Bedingungen – verlässliche Kitas, gute Pflege, planbare Arbeitszeiten, faire Löhne und Gesundheitsprävention.
👉 Was ist Teilzeit für dich – Wahl oder Notwendigkeit?
💬 Schreib es in die Kommentare & teile das Video.
📕 Mehr zum Thema:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/teilzeit-einschraenken-cdu-chancen-arbeitsmarkt-forscher-100.html#Weber
#Teilzeit #GuteArbeit #Arbeitnehmerrechte #spd
Holger Mann
vor 1 Tagen
🕯 Der 27. Januar verpflichtet uns.
Er erinnert an die Ermordung von 6 Millionen Juden durch das NS-Regime und mahnt wie kein anderer Tag, nicht zu vergessen. Erinnerung bedeutet Verantwortung – für Menschenwürde und Demokratie.
Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten ...Weltkriegs steht die Erinnerungskultur vor großen Herausforderungen: die Zahl der Zeitzeug:innen nimmt stetig ab. Gleichzeitig eröffnen digitale Medien neue Chancen, insbesondere, um junge Menschen zu erreichen.
Diesen Chancen stehen wachsende Risiken gegenüber: Desinformation, Verschwörungserzählungen und Hass verbreiten sich rasant. Umso wichtiger ist die Arbeit der NS-Gedenkstätten. Sie müssen als authentische Lernorte gesichert, geschützt und weiterentwickelt werden – analog wie digital. Mit der Umsetzung der Reform der Gedenkstättenkonzeption schaffen wir im Deutschen Bundestag die Voraussetzungen dafür und damit eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung unserer Erinnerungskultur.
#27Januar #NieWieder #Erinnerungskultur #Demokratie
Holger Mann
vor 5 Tagen
🎬 Filmstandort Deutschland braucht jetzt Verlässlichkeit.
In den letzten Wochen haben sich viele Filmschaffende an mich gewandt und alle sagen dasselbe: So unsicher war die Lage noch nie.
Aufträge brechen weg, Budgets schrumpfen, Drehpausen werden länger. Das ist keine abstrakte ...Debatte – das ist reale Existenzangst.
85 % der Produktionsfirmen bewerten die Lage als schlecht oder sehr schlecht. Dabei fehlt es nicht an Kreativität oder Professionalität, sondern an planbaren, konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen. Internationale Plattformen verdienen hier Geld, produzieren aber dort, wo Investitionspflichten und steuerliche Anreize gelten.
Andere Länder machen es längst vor. Wir dürfen nicht weiter zuschauen, wie Produktionen abwandern und Arbeitsplätze verloren gehen. Projektförderung allein reicht nicht aus – große Produktionen brauchen verlässliche, unbürokratische Bedingungen vor Ort.
🎥 Wer in Deutschland investiert, muss profitieren.
🎞 Wer unsere Geschichten erzählt, braucht eine Zukunft.
Dafür setze ich mich ein – für einen starken, fairen und wettbewerbsfähigen Filmstandort Deutschland.
#FilmstandortDeutschland #Berlinale #Filmschaffende #Kulturpolitik #Kreativwirtschaft
Holger Mann
vor 5 Tagen
Mieterschutz im Fokus in Leipzig 🏘
Die Lage auf dem Mietmarkt spitzt sich weiter zu: In Städten wie Leipzig, wo rund 87 % der Menschen zur Miete wohnen, müssen viele inzwischen über 30 % ihres Einkommens fürs Wohnen aufbringen. Die Angebotsmieten sind in den letzten fünf Jahren um ...rund 35 % gestiegen – das ist sozial nicht hinnehmbar.
Umso wichtiger war der Austausch Anfang der Woche: Gemeinsam mit @bundesjustizministerium Stefanie Hubig und Anke Matejka, Vorsitzende des Leipziger Mietervereins, haben wir mit Genoss:innen und Bürger:innen darüber diskutiert, wie wir Mieter:innen besser schützen können.
Mit dem Reformpaket „Mietrecht II“ wollen die SPD-geführten Ministerien genau hier ansetzen: Schluss mit Schlupflöchern im Mietrecht. Geplant sind u. a. klare Regeln für Kurzzeitmietverträge, moderatere Anpassungen bei Indexmieten bei angespannten Wohnungsmärkten, mehr Transparenz bei Möblierungszuschlägen und ein stärkerer Schutz vor Kündigungen wegen Mietrückständen.
Bezahlbares Wohnen ist eine soziale Frage – und sie braucht politische Antworten. Was sind eure Erfahrungen auf dem Mietmarkt?
👉 Schreibt es in die Kommentare!
#Mieterrecht #mietschutz #leipzig #BezahlbaresWohnen #spd
Holger Mann
vor 2 Wochen
So kann das politische Jahr offiziell starten: Beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Abgeordnete der @spdleipzig mit den Genoss:innen - mit Sekt 🥂, Suppe 🍜, guten Gesprächen und viel Motivation für das politische Jahr 2026.
#spdleipzig #neujahrsempfang #spd #politkvorort
Holger Mann
vor 2 Wochen
Du hast ein Anliegen, eine Idee oder ein konkretes Problem, das Leipzig oder die Bundespolitik
betrifft? Dann lass uns darüber sprechen – persönlich und direkt. 🤝
Ich lade dich herzlich zu meiner Bürgersprechstunde ein:
🗓 21. Januar
🕒15 bis 17 Uhr
...📍zum ersten Mal in meinem neuen Büro in der Rosa-Luxemburg-Straße 19/21✨
Egal ob große politische Fragen oder ganz konkrete Themen aus dem Alltag – mir ist wichtig,
zuzuhören und im Gespräch zu bleiben. Politik lebt vom Austausch, und genau dafür sind diese
Sprechstunden da.
👉Bitte melde dich vorab an, damit wir genügend Zeit für dein Anliegen haben.
Ich freue mich auf deinen Besuch und den persönlichen Austausch!
#sprechstunde #ansprechbar #vorort #wahlkreisbüro #leipzig #spd
Holger Mann
vor 2 Wochen
Erben ist eine der größten Stellschrauben für Gerechtigkeit in unserem Land.
Doch aktuell läuft etwas grundlegend falsch: Während kleine und mittlere Erbschaften ganz normal besteuert werden, zahlen Multimillionen- und Milliardenvermögen im Schnitt nur 1,8 % Erbschaftssteuer. Erbschaften ...unter 20 Millionen Euro werden dagegen dreimal so hoch belastet.
Das ist nicht gerecht – und ein zentraler Grund dafür, warum Vermögen in Deutschland ungleich verteilt ist und die Schere immer weiter auseinandergeht.
Wir in der SPD wollen das ändern. Mit einer neuen, gerechten Erbschaftssteuer auf drei Säulen:
Wir in der SPD wollen das ändern. Mit einer neuen, gerechten Erbschaftssteuer auf drei Säulen:
👉 Fair: Ein Lebensfreibetrag von 1 Million Euro schützt Erbschaften innerhalb von Familie und Verwandtschaft und entlastet den Großteil aller Erbfälle.
👉 Einfach: Eine Steuerklasse mit progressiven Steuersätzen statt eines komplizierten Systems voller Ausnahmen.
👉 Zukunftsfest: Schutz für Familienbetriebe und Arbeitsplätze durch einen Unternehmensfreibetrag von 5 Millionen Euro – bei gleichzeitiger Abschaffung unfairer Verschonungsregeln für extrem große Vermögen.
Große Vermögen sollen endlich einen fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Die zusätzlichen Einnahmen wollen wir gezielt in Bildung und Chancengerechtigkeit investieren – denn Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden.
Was meinst du? Sollte Erben gerichtet besteuert werden?
@spdbt
#FairErben #Steuergerechtigkeit #Erbschaftssteuer #Chancengleichheit #Chancengleichheit
Holger Mann
vor 3 Wochen
Zusammen ist unsere Stärke!
Ob in der Familie, bei der Pflege oder im Ehrenamt: Zusammenhalt macht den Unterschied. Doch unsere Gesellschaft wird immer stärker herausgefordert. Wir als SPD-Bundestagsfraktion sagen daher ganz klar: Nur gemeinsam meistern wir die Aufgaben unserer Zeit! ...
Zusammen ist unsere Stärke gilt auch für uns als Fraktion.
Wir stehen für eine Politik ein, die Wirtschaft und Gesellschaft voranbringt, Wohlstand schafft, unseren Sozialstaat besser macht und unsere Werte schützt – nach innen und außen.
#ZusammenIstUnsereStärke #SPDFraktion #Fraktionsklausur
Holger Mann
vor 3 Wochen
🏘 Kommt mit uns ins Gespräch über bezahlbares Wohnen in Leipzig!
Mieten steigen, gute Wohnungsangebote werden immer rarer und das spürbar für alle. Bezahlbarer Wohnraum ist deshalb eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Mit der geplanten Mietrechtsreform wollen wir ...Mieterinnen und Mieter besser schützen, Transparenz schaffen und unfairen Mietsteigerungen entgegenwirken. Vor allem bei Indexmieten, teilmöblierten Wohnungen und beim allgemeinen Mieterschutz.
Was bedeutet das konkret für Leipzig? Welche Verbesserungen bringt die Reform für Mieterinnen und Mieter vor Ort? Und wie kann der Wohnungsmarkt sozial gerechter gestaltet werden?
Darüber diskutiere ich am 19. Januar mit Bundesjustizministerien Dr. Stefanie Hubig (@bundesjustizministerium) und Anke Matejka, Vorsitzende des Mietervereins Leipzig e.V.
📅 19. Januar 2026
🕟 ab 16:30 Uhr
📍 Friedrich-Ebert-Stiftung Leipzig, Burgstraße 25, 04109 Leipzig
Ich freue mich auf den Austausch mit euch!
#BezahlbaresWohnen #Mietrechtsreform #Leipzig #Mieterschutz #SPD Bundestag