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Zusätzliche Impulse für studentisches Wohnen und Zukunftsfeld ‚Digitalisierung‘ – Koalitionsfraktionen stocken Wissenschaftsetat für 2019/2020 weiter auf

Gemeinsame Pressemitteilung von CDU und SPD zu studentischem Wohnen und Zukunftsfeld ,Digitalisierung’ vom 28. November 2018:

In der heutigen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages zum Wissenschaftsetat wurden zusätzliche Änderungen der Koalition aufgegriffen und beschlossen.

Dazu sagt die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler: „Der Regierungsentwurf zum Wissenschaftsetat war eine solide Grundlage. Allerdings haben wir in unseren Beratungen an einigen Stellen deutlich nachgeschärft. So ist für uns als Koalition wichtig, das studentische Wohnen gerade in den wachsenden Hochschulstädten stärker in den Fokus zu rücken. Deshalb werden wir den Studentenwerken dafür zusätzliche 2 Millionen Euro im Jahr 2020 zur Verfügung stellen. Mit den heute beschlossenen Änderungsanträgen stehen nunmehr insgesamt 16 Millionen Euro in 2019 und 18 Millionen Euro in 2020 für die vier sächsischen Studentenwerke zur Verfügung. Damit werden die Zuschüsse in dieser Legislatur verdreifacht und wir setzen einen weiteren Punkt des Koalitionsvertrags um, die Studentenwerke verlässlich zu finanzieren.“

Holger Mann, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Die Koalition untersetzt das Zukunftsfeld ‚Digitalisierung‘ inhaltlich bei Lehre und Forschung. Mit zwei zusätzlichen Professuren für Angewandte Digitalisierung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig setzen wir einen neuen Impuls an den Schnittstellen verschiedener Fächer. Die HTWK Leipzig wird so in die Lage versetzt, ein Querschnittsprofil zur Angewandten Digitalisierung aufzubauen. Zudem wird ihre Grundfinanzierung gestärkt. Neben den beiden Professuren sollen  hierfür jährlich weitere 300.000 Euro zur Verfügung stehen. In Kombination mit den 3 Millionen Euro für interdisziplinäre und angewandte Forschung im Bereich der Digitalisierung aus Mitteln der Landesforschungsförderung ist der neue Akzent im Wissenschaftshaushalt deutlich erkennbar.“