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Die SPD sorgt für Sicherheit in der gesetzlichen Rente

Das Bundeskabinett beschließt heute das Rentenpaket II. Mit dem Rentenpaket II werden zwei Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt: Die Stabilisierung des Mindestsicherungsniveaus von 48 Prozent in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Aufbau eines Generationenkapitals als neue, ergänzende Rentensäule.

Für mich ist eine verlässliche Rente für die Sozialdemokratie eine gesellschaftliche Frage von Gerechtigkeit und Sicherheit. In ihr drückt sich Wertschätzung für alle fleißig arbeitenden Menschen in unserem Land aus. Zentrale Grundlage für eine gute Absicherung im Alter bleibt für uns daher die solidarisch finanzierte, gesetzliche Rentenversicherung mit verlässlichen Leistungen.

Gerade in Sachsen und Ostdeutschland sind die Menschen im Alter auf die gesetzliche Rente angewiesen. Deshalb wollen wir als SPD die gesetzliche Rente stärken und das tun wir mit diesem Rentenpaket. Wir stabilisieren das Rentenniveau bei 48 Prozent. Wir wollen, dass sich alle Menschen in Deutschland auf den Sozialstaat verlassen können – in jedem Alter. Das Rentensystem ist nur dann zukunftsfähig, wenn die Jungen schon heute darauf vertrauen können, dass sie später auch davon profitieren. Deswegen verhindern wir zukünftig ein Absinken des Rentenniveaus und ergänzen die Rente um eine weitere Säule.”

Kathrin Michel, SPD-Landesvorsitzende und Berichterstatterin für den Einzelplan 11 (BMAS) im Haushaltsausschuss ergänzt:

“Allen Rufen nach einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalters erteilen wir eine Absage. Schon heute müssen die meisten Menschen in Ostdeutschland bis zum 67. Lebensjahr arbeiten, um ohne Abschläge in Rente gehen zu können. Viele schaffen es nicht und müssen Abschläge in Kauf nehmen. Eine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wäre für diese hart arbeitenden Menschen eine faktische Rentenkürzung. Das ist mit uns Sozialdemokrat:innen nicht zu machen!”